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Jahresrückblick und die miesen 3

Jahresrückblick

Meine Freundin erzählte mir vorgestern von einem Ritual, das sie zum Jahresende immer begeht: Sie schaut auf das vergangene Jahr zurück und kristallisiert die Top 10 und die miesen 3 Ereignisse heraus. Ich überlegte, was meine Miesen 3 gewesen sind, stellte aber fest, dass meine Sprunggelenkfraktur zum Beispiel im letzten Januar zwar mies war, aber mir viele Erkenntnisse gebracht hat. Nach diesem Ereignis habe ich mir geschworen, nie mehr über meine Grenzen zu gehen, um anderen unbedingt einen Gefallen zu tun. Ich durfte lernen, Hilfe anzunehmen und die dankbare Erfahrung machen, großzügige Hilfe bekommen zu haben. Kann man da noch von mies reden?

Meine Mentorin gab mir zur Aufgabe, alles, was das Leben als Aufgabe an mich stellt, zum Wachsen zu nehmen. Ich übe und durch diese Blickwinkelveränderung hat sich mein Leben bereits fulminant verändert.

So können wir das Ritual vollziehen und gerade die Miesen 3 im Rückblick untersuchen, um sie im Nachhinein zu den Top 10 hinzuzufügen.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten kraftvollen Übergang ins neue Jahr 2026!!

Anke Gerstein

Anke Gerstein ist examinierte Krankenschwester mit langjähriger Erfahrung in der Palliativpflege und Hospizarbeit, unter anderem auf einer Palliativstation sowie seit 2017 im Elisabeth-Hospiz Lohmar. Ergänzend zu ihrer pflegerischen Fachkompetenz hat sie sich über viele Jahre in seelisch-spiritueller Sterbebegleitung, als Sterbeamme sowie in Trauerbegleitung (auch für Kinder und Jugendliche) weitergebildet. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie verbindet sie achtsame Gesprächsbegleitung mit hypnotherapeutischen Ansätzen (u. a. Yager Code, MindTV) und persönlichkeitssensibler Arbeit (u. a. Einführung in NARM). Seit 2019 ist sie teilselbstständig mit ihrer Heilpraxis Lebensfülle tätig.

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